Boulderhallen

Bouldern hat sich als neue Sportart etabliert. Dementsprechend lohnt es sich, den Kletterwilligen reine Boulderhallen anzubieten. Der Zulauf, den diese Hallen haben, bestätigt die Beliebtheit dieses Sports.

Eine gute Boulderhalle zeichnet sich nicht nur durch ihre Größe aus, sondern auch durch die Routenvielfalt und die Vielfalt der Wände, Überhänge, Tunnel und Verschneidungen. Hier kann sich jeder gemäß seinem Trainingsstand individuell verbessern und stetig an sich arbeiten.

Aber es ist auch wichtig, immer wieder neue Anreize zu bieten. Routen, die man bereits x-mal bewältigt hat, bieten irgendwann keinen Anreiz mehr. In guten Boulderhallen werden die Routen regelmäßig umgeschraubt, d.h. z.B. werden jede Woche die Griffe einer Farbe abgeschraubt, gereinigt und neu angebracht zu neuen Routen. So haben die Griffe nicht nur einen guten Pflegezustand, sondern es ist auch für Abwechslung gesorgt. Werden also in eiiner Halle sechs Farben verwendet, ist jede Farbe alle sechs Wochen dran. Das ist ein guter Zyklus.

Ruhezonen locken zum längeren Verweilen und Regenerieren bevor man wieder neue Herausforderungen angeht. Für Kurzpausen reicht ein genügender Abstand zu den Wänden und den dortigen Kletterern, für etwas längere Pausen bieten sich Sitzgruppen und/oder eine kleine Cafeteria an. Vorteil der Cafeteria: die Sportler können eine kleine Stärkung zu sich nehmen, der Betreiber der Boulderhalle kann zusätzlichen Umsatz generieren. So ist beiden Seiten gedient.

Ideal wäre zwar noch eine kleine Galerie in der sich Besucher oder Begleiter der Boulderer aufhalten können, im besten Fall mit Blick auf die Halle. Allerdings geben die baulichen Gegebenheiten nur selten diese Möglichkeit. Eigentlich schade, aber wer will es dem Hallenbetreiber verdenken, wenn er möglichen Platz für ein erweitertes Boulderangebot nutzt.

Saubere und gepflegte sanitäre Einrichtungen und Umkleiden sind zwar ein Muß, aber als Hobbysportler sollte man auch mit seinen Ansprüchen die Kirche im Dorf lassen und nicht Bundesliganiveau erwarten oder fordern. Nach meinen Erfahrungen sind die Umkleiden im Allgemeinen zweckmäßig, aber halt auch nicht luxuriös. Ihren Zweck erfüllen sie. Ich habe da eher ein ungutes Gefühl, wenn zuwenig abschließbare Spinde zur Verfügung stehen, denn irgendwo muß man ja hin mit seinen Wertsachen und Papieren.

Ich weiß, nur wenige Boulderhallen kommen dem oben Beschriebenen nahe, so wie z.B. das Cafe Kraft in Nürnberg, das meine Referenzklasse ist, aber auch mit etwas weniger kann man durchaus dem Bouldersport nachgehen und seinen Spass daran haben. Da ich immer wieder auf Reisen bin, werde ich versuchen, auch die dortigen Boulderhallen zu besuchen und Euch hier zu beschreiben. Wenn Euch eine Halle in der Auflistung fehlt, schreibt mir doch einfach eine Mail (pf@bouldern-heute.de) und schickt einige verwertbare Bilder mit, ich werde Eure Halle dann gerne mit aufnehmen.


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